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Montagsfrage: Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?

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Beim Stöbern auf anderen Bücherblogs bin ich heute auf diese Aktion von buch-fresserchen gestoßen und wollte mich direkt mal beteiligen.

Diese Woche wird nach unseren bisherigen Buchhighlights des Jahres gefragt.

  1. Für mich gehörte dieses Jahr auf jeden Fall die “Passage-Trilogie” von Justin Cronin (erschienen im Goldmann Verlag) zu meinen Lesehighlights.
    Band 1: Der Übergang
    Band 2: Die Zwölf
    Band 3: Die SpiegelstadtIch liebe Apokalypse- und Post-Apokalypse-Geschichten und habe mich daher bereits in unzähligen Büchern, Filmen und Serien mit den verschiedensten Endzeit-Szenarien auseinandergesetzt, aber die wenigsten haben mich so sehr gefesselt wie diese.
    Auf insgesamt fast dreitausend Seiten beschreibt Justin Cronin, erst die Beinahe-Ausrottung der Menschheit durch ein geheimes Forschungsprojekt mit einem Virus, das den Menschen eigentlich unsterblich machen sollte und dann die scheinbar endlose Reise einer Gruppe Überlebender (und ihrer Nachkommen) auf der Suche nach einem neuen Leben durch eine Welt, die von sogenannten Virals bevölkert ist. Die Virals sind vampirähnliche Wesen,  früher einmal Menschen, die mit dem Virus infiziert wurden und nun, von ihrem Blutdurst getrieben, jeden anfallen, der noch übrig geblieben ist und auch immer wieder Menschen zu den Ihren machen.
    Unter den Überlebenden ist auch Amy, das Mädchen von nirgendwo. Amy, die mit sechs Jahren entführt wurde, und eine der Versuchspersonen wurde, außer ihr ausnahmslos Strafgefangene aus den Todes-Trakten amerikanischer Gefängnisse, die sich nun als furchterregende Blutsauger fleißig nachkommen schaffen. Amy jedoch war anders, verwandelte sich nicht und ist nun scheinbar die Einzige, die die Menschheit noch retten kann.Ein absolut grandioses Epos!
    Ausführliche Rezensionen werde ich demnächst noch verfassen.
  2.  Ein weiterer bisheriger Jahresliebling von mir ist ein Klassiker, den ich schon seit Ewigkeiten lesen wollte:
    To kill a Mockingbird” (dt.: “Wer die Nachtigall stört”) von Harper Lee (erschienen bei Arrow Books).
    In diesem Buch werden aus der Sicht des kleinen Mädchens Jean Louise, genannt “Scout”, einige Geschehnisse in einer Kleinstadt Alabamas in den 30er Jahren beschrieben. Ihr Vater Atticus Finch ist Abgeordneter und wird als Pflichtverteidiger einem Schwarzen zur Seite gestellt, dem vorgeworfen wird, ein junges weißes Mädchen vergewaltigt zu haben. Atticus, die Moral in Person, weiß, dass der Mann unschuldig ist und setzt alles daran, ihn zu retten. In den Südstaaten der 30er Jahre, in denen der Rassismus tief in der Gesellschaft verwurzelt ist, macht er sich damit natürlich wenig Freunde. Das kriegen auch seine Kinder zu spüren. Es geht vor allem um Vorurteile, Rassismus, und die Auswirkungen von Kleinstadtgerede, liest sich aber auch einfach wie die Erzählung eines kleinen Mädchens, das inmitten von Schule, Sommerferien, Mutproben und dem stetig wachsenden Druck der weiblichen Beteiligten, sich wie eine Dame zu benehmen, lernt, was es heißt, für sich und seine Ansichten einzustehen, Recht von Unrecht zu unterscheiden und Zivilcourage zu zeigen.
    Auch hierzu wird bestimmt noch eine ausführliche Rezension folgen! gibt es hier!
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