Ricy's Reading Corner

Bücher. Serien. Musik & mehr

Kategorie: Krimi/Thriller

[Rezension] Magpie Murders – Anthony Horowitz

Wieder mal ein Buch, welches mich durch sein schönes Cover auf sich aufmerksam machte. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte, war ich mir sicher, einen sowohl spannenden Thriller als auch eine Hommage an die alten Mystery Novels im Stile Agatha Christies in der Hand zu halten und so wanderte der Roman mit entsprechend hohen Erwartungen in meine Einkaufstasche. Ob er diese erfüllen konnte, könnt ihr hier lesen.

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Rezension: The Woman In The Window – A. J. Finn

Dieses Buch war plötzlich überall: Ob nun auf den gängigen Bücherwurm-Seiten, Instagram oder auch ganz oben auf der Bestsellerliste.
Für Tess Gerritsen ist es der fesselndste Thriller seit Gone Girl und auch Stephen King hält sich mit seinem Lob, dass es eines der seltenen Bücher, die man nicht mehr aus der Hand legen könne, sei, nicht zurück.
Nach einem Blick auf den Klappentext, hatte ich dann auch das Gefühl, hier eine interessante Mischung aus Gone Girl und Girl on The Train in der Hand zu halten. Da ersteres einer meiner absoluten Lieblingsthriller ist und ich von Girl on the Train zumindest die Verfilmung ziemlich gut fand (gelesen habe ich es noch nicht – shame on me!) war für mich klar, dieses Buch muss gelesen werden.

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Rezension: “Kalte Haut” von Martin Krist

Worum es geht…

Der Sohn des Berliner Innensenators, der gerade mit seiner Ausländerpolitik für Furore in der Presse sorgt, wird entführt und ein Foltervideo direkt der Presse zugespielt. Dann wird eine Journalistin mit der Aussicht auf Insiderinformationen zu einer anderen Story zu der Leiche gelockt. Zunächst deutet alles auf eine politisch motivierte Tat hin.
Die Kriminalkommissarin Sera Muth und ihr Team ermitteln in diesem Fall und ziehen den Psychologen und Fallanalytiker Dr. Robert Babicz hinzu.
Dieser ist gerade erst nach einem vierjährigen Aufenthalt in den USA, wo er eine Ausbildung zum Profiler machte, in seine Heimatstadt Berlin zurückgekehrt und hat eigentlich schon genug mit seinem Jetlag und alten Beziehungen, die unter seiner plötzlichen Abreise damals gelitten haben, zu tun.
Doch die Art dieses Verbrechens erinnert Dr. Babiecz stark an einen Mörder, an dessen Verhaftung er in den USA maßgeblich beteiligt war. Die Presse nannte ihn den Knochenmann – er häutete seine Opfer. Genau wie es bei dem Politikersohn der Fall ist.
Und dann taucht auch bald ein neues Foltervideo auf…. Weiterlesen

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Rezension: “Böses Kind” von Martin Krist

böseskind

Titel: Böses Kind
Autor: Martin Krist
Verlag: epubli (20. November 2017)
Seiten: 324
ISBN: 978-3745035292
Preis (Taschenbuch): 9,99 € (eBook: 2,99)
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Diesen brandneuen Thriller von Martin Krist habe ich als Vorab-Exemplar erhalten. Vielen Dank lieber Martin!

Klappentext

JEDE LÜGE HAT IHREN PREIS. DIESE WIRD DICH TÖTEN.
Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!
Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.
(Quelle)

Meine Meinung

Wie immer bei diesem Genre, fällt es mir natürlich auch hier sehr schwer, diesen Thriller zu rezensieren, ohne schon zu viel vorwegzunehmen und damit die ungeheure Spannung zu zerstören, die dieses Buch beinhaltet.
Um mal zusammenzufassen, wie spannend dieses Buch ist: Ich habe es an zwei Tagen verschlungen. Hätte ich morgens angefangen, wahrscheinlich an einem.
Es handelt sich hierbei um eine neue Thrillerserie um den Kommissar Henry Frei, der mir schon in diesem ersten Band unglaublich sympathisch wurde!
Insgesamt, sind die Charaktere in diesem Buch unheimlich sympathisch und ja, real menschlich! Das kommt dadurch zum Ausdruck, dass wir auch etwas über das Familienleben der Kommissare, das alles andere als einfach ist, erfahren. So hat Frei z.B. einen Sohn mit Asperger Syndrom, er selbst hat aber auch offenbar so einige Zwangsneuerosen, die ihn seinen Sohn vielleicht umso besser verstehen lassen!
Seine Kollegin Louisa Albers hingegen hat unter den Nachteilen eines Säuglings zu Hause zu leiden und schläft regelmäßig während der Dienstzeit fast ein.
Außerdem erfahren wir etwas über Freis ehemaligen Chef und guten Freund, dessen Tochter vor einigen Jahren verschunden und nie wieder aufgetaucht ist. Der Mann ist daran zerbrochen und hat offensichtlich etwas ziemlich Dummes getan, an dem auch Frei beteiligt war. Der Untertitel Alanna, der Name des verschwundenen Mädchens, lässt darauf schließen, dass diese Geschichte auch in den Folgebänden weiterhin eine Rolle spielen wird.
Ich muss sagen, dass es mir gerade diese Rahmengeschichte angetan hat, der Fall selber, war zwar unglaublich spannend, aber gerade zum Ende seiner Auflösung hin für meinen Geschmack etwas holprig und schnell abgearbeitet.
Die Handlung selber wird abwechselnd aus der Sicht von Frei und der überforderten Mutter Suse erzählt, deren Gefühle und Überforderung unglaublich gut zum Ausdruck gebracht werden. Zudem sind zwischendurch “Intermezzi” eingeschoben, in denen aus der Sicht einer Gefangenen in einem Verließ berichtet wird. Das verleiht der Handlung zusätzliche Spannung, da es unterschiedliche Vermutungen aufkommen lässt, um wen es sich dabei wohl handeln mag.
Zudem gibt es einen Fall, der schon zu Beginn diesen Bandes aufgeklärt scheint. Ein gemeines Cliffhanger am Ende zeigt aber, dass wir wohl im nächsten Band noch mehr darüber erfahren werden.
Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig und immer wieder mit einem passenden Soundtrack gespickt. Besonders gut gefällt mir auch, dass Vergangene Gesprächspassagen immer wieder als Gedankenfetzen eingeschoben werden, die Hinweise auf die teilweise scheinbar unbewussten Vorahnungen und Vermutungen der Protagonisten liefern.

Fazit

Sowohl das Ermittlerteam, als auch der unaufgeklärte Fall der vermissten Alanna und die Frage, was Frei damit zu tun hat, haben es mir eindeutig angetan und ich freue mich bereits auf den nächsten Band Stille Schwester. Der schöne Schreibstil machte das lesen unfassbar flüssig und spannend.
Nur mit der letztendlichen Aufklärung des eigentlichen Falls in diesem Band hätte sich der Autor meiner Meinung nach ruhig noch etwas Zeit lassen können. 
Wer gerne einen schnellen und spannenden Thriller lesen möchte und viel Wert auf interessante Protagonisten und gut ausgearbeitete Charaktere legt, dem kann ich diesen auf jeden Fall empfehlen.

Der erste Eindruck:  4Sterne

Die Story:  3sterne

Die Charaktere: 4Sterne
Die Erzähltechnik: 4Sterne
Schreibstil: 4,5sterne

Aussage/Bedeutung:  –
Titel/Cover dieser Ausgabe: 5Sterne

Fazit:   4Sterne  4,1 Sterne!

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Rezension: “And then there were none” von Agatha Christie

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Titel: And then there were none
deutscher Titel: Und dann gab’s keines mehr
Autorin: Agatha Christie
Verlag: Harper (in dieser Ausgabe erschienen am 29. März 2011)
erstmals erschienen: 6. November 1939 bei Collins Crime Club
Seiten: 320
ISBN: 978-0062073488
Preis: 7,49 € (Taschenbuch)

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“Ten little Soldier boys went out to dine;
One choked his little self and then there were nine.

Nine little Soldier boys sat up very late;
One overslept himself and then there were eight.

Eight little Soldier boys traveling in Devon;
One said he’d stay there and then there were seven.

Seven little Soldier boys chopping up sticks;
One chopped himself in halves and then there were six.

Six little Soldier boys playing with a hive;
A bumblebee stung one and then there were five.

Five little Soldier boys going in for law;
One got into Chancery and then there were four.

Four little Soldier boys going out to sea;
A red herring swallowed one and then there were three.

Three little Soldier boys walking in the zoo;
A big bear hugged one and then there were two.

Two little Soldier boys playing in the sun;
One got frizzled up and then there was One.

One little Soldier boy left all alone;
He went out and hanged himself and then there were none.”

Inhalt

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Rezension: “Targa – Der Moment, bevor du stirbst” von B.C. Schiller

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Titel: TARGA – Der Moment, bevor du stirbst
AutorIn: B.C. Schiller (Autoren-Duo Barbara und Christian Schiller)
Verlag: Penguin Verlag
erschienen am: 10. Juli 2017
Seiten: 400
ISBN: 978-3328101512
Preis (Taschenbuch): 10,00€ (eBook: 8,99€)

 

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Inhalt

Targa Hendricks ist Undercover-Ermittlerin bei der Polizei und eine absolute Einzelgängerin. Sie hat keine Freunde, keinen Partner und keine Gefühle, also auch keine Angst. Denkt sie zumindest. Ihr neuster Auftrag ist es, einen Serienmörder auf frischer Tat zu überführen. Dafür muss sie ihm ganz nah kommen und sein Vertrauen gewinnen. Dieser Killer ist Falk Sandman, ein attraktiver und charismatischer Hochschuldozent und Hobbytaucher, der auf seinem Blog die letzten Worte Sterbender veröffentlicht. Er ist von diesem Moment, in dem die Luft wegbleibt, dem Moment, kurz vor dem Tod besessen, so sehr dass er immer häufiger selber tötet, um seine Opfer dabei zu beobachten und ihre letzten Worte aufzuzeichnen. Er glaubt in Targa endlich eine Ebenbürtige gefunden zu haben, jemanden, der genauso böse und gefühllos ist wie er.

Meine Meinung

Dieser Thriller macht seiner Genre-Bezeichnung wirklich alle Ehre. An Spannung fehlt es diesem Buch wirklich nicht, was dazu führte, dass die Seiten beim Lesen nur so dahinflogen.
Etwas, das diesen Eindruck jedoch gebremst hat und mich durchweg immer wieder etwas gestört hat, war der für meinen Geschmack sehr einfache und oftmals geradezu plumpe Schreibstil. Dazu trug wahrscheinlich auch die Zeitform Präsens, die die Autoren gewählt haben, bei, die mich immer irgendwie irritiert. Es wirkt auf mich als sollte eine Geschichte damit zwanghaft dramatischer dargestellt werden. Die Dialoge wirkten für mich ebenfalls oft oberflächlich und aufgesetzt. Beschreibungen wurden sehr knapp gehalten, sodass ich auch manchmal Schwierigkeiten hatte, Szenenwechsel nachzuvollziehen. Zwar lässt sich der Thriller so schnell und einfach lesen, mir fehlte jedoch einfach etwas Substanz in der sprachlichen Umsetzung dieser von der Grundidee her wirklich originellen Story.
Was mich ebenfalls von Anfang an irritierte und weshalb die Story für mich stark an Glaubwürdigkeit  einbüßen musste, war die Tatsache, dass die Polizei von Anfang an sicher war, dass Sandman der Killer ist, aber immer wieder, wenn es neue Indizien und Beweise gab, hieß es, dass das noch nicht reiche, nur damit Targa noch weiter – noch näher – an ihn heran musste? Ich hoffe ganz ehrlich, dass niemand einfach frei herumläuft, gegen den man schon so viel in der Hand hat, wenigstens für eine Hausdurchsuchung hätte es doch reichen müssen und dann hätte man ihn sehr schnell überführen können.
Alleine die Figur Targa macht dieses Buch jedoch lesenswert. Insgesamt besticht dieser Thriller durch sehr spannende Charaktere.
Targa wurde als Neugeborenes gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester in einer eiskalten Winternacht vor einer Klinik ausgesetzt – nur sie überlebte. Sie verlor in dieser eisigen Nacht nur einen kleinen Zeh und ihr Herz, wovon sie jedenfalls fest überzeugt ist. Targas Kollege Lundt lebt offenbar in einem Hinterzimmer eines zwielichtigen Lokals und hat selbst eine sehr schwierige Vergangenheit, von der wir aber noch nicht viel erfahren. Ja und dann gibt es da noch Carlos Schmidt, einen Insassen im Hochsicherheits-Gefängnis, der regelmäßig mit jemandem skypen darf…Hier wird man lange auf die Folter gespannt, bis man erfährt, was dieser Erzählstrang mit der restlichen Geschichte zu tun hat. Die Erzählperspektive springt immer zwischen Targa, Falk Sandmann und Carlos Schmidt hin und her, was der Story viele Facetten verleiht und dadurch einen guten Spannungsbogen aufbaut. Die Spannung beruht aber nicht wie bei den meisten Thrillern auf der unbekannten Gefahr, die hinter jeder Ecke lauert, sondern auf diesem Katz- und Maus Spiel zwischen Targa und Sandman. Dieser ständigen Frage, wie weit sich Targa auf ihn einlassen kann, ohne eine gefährliche Grenze zu überschreiten und inwiefern Sandman ihr wirklich vertraut…
Auch das Thema an sich ist sehr interessant: Ein Mörder auf der Jagd nach diesem Augenblick kurz vor dem Tod seines Opfers und den berühmten letzten Worten. Das ist irgendwie pervers, unheimlich und originell…Alleine bei diesem Namen “Sandman” sträuben sich mir die Nackenhaare. Immerhin sieht er seinen Opfern beim Sterben zu…bringt ihnen nicht den Schlaf sondern den Tod…

Fazit

Trotz einiger Schwächen ist “Targa – der Moment, bevor du Stirbst” ein unterhaltsamer Thriller und überzeugt vor allem durch seine interessanten Charaktere. Richtig umgehauen hat er mich jedoch nicht.
Als Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe macht er aber auf jeden Fall Lust auf mehr, denn gerade Targas Geschichte endet mit einem dramatischen Cliffhanger. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit dieser interessanten Protagonistin weitergeht und freue mich schon auf den Folgeband.

Der erste Eindruck:  3,5Sterne
Die Story:  4Sterne
Die Charaktere: 4,5sterne
Die Erzähltechnik: 4Sterne
Schreibstil: 3sterne
Aussage:  –
Titel/Cover dieser Ausgabe: 4Sterne

Fazit: 3,5Sterne   3,8 Sterne!

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich vielmals beim Blogger-Portal und dem Penguin Verlag!

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Rezension: “Good as Gone” von Amy Gentry

Good as Gone von Amy Gentry
Titel: Good as Gone
Autorin: Amy Gentry
Übersetzung: Astrid Arz
Verlag: C.Bertelsmann
Erschienen am: 27. Februar 2017
Originalverlag: Houghton Mifflin Harcourt, Boston 2016
Seitenzahl: 320 Seiten
ISBN: 978-3-570-10323-4
Preis (broschiert): 12,99€ (eBook: 9,99€)

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Inhalt

Julie ist dreizehn als sie entführt wird. Ihre jüngere Schwester Jane ist die einzige Augenzeugin. Im Wandschrank versteckt und vor Angst erstarrt beobachtet sie das Geschehen. Acht Jahre lebt die Familie in Ungewissheit, natürlich wissen sie, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass Julie noch lebt. Immerhin sagen alle Kriminalstatistiken dass die Chancen, ein Entführungsopfer lebend wiederzufinden, bereits nach 24 Stunden drastisch sinken. Doch allen Statistiken zum Trotz steht acht Jahre später plötzlich eine Junge Frau vor der Tür: Julie! Ihre Eltern Anna und Tom können ihr Glück kaum fassen. Bis bei Anna die ersten Zweifel an der Identität der jungen Frau, die sich als ihre Tochter ausgibt, aufkommen. Julie lügt, geht nicht zu ihren Therapiesitzungen und sind ihre Gesichtszüge nicht doch irgendwie fremd?

Meine Meinung

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen soll. Die vielen Rezensionen zahlreicher Leser, die nach dem Klappentext enttäuscht vom tatsächlichen Inhalt waren, haben mich zunächst davon abgehalten. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass ich mich dazu entschieden habe, es doch zu lesen. Denn es hat meine Erwartungen, besonders nachdem ich die vielen negativen Bewertungen gelesen habe, deutlich übertroffen.

Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Man ist sehr schnell mitten im Geschehen. Als Julie bereits nach etwa zwanzig Seiten schon auftaucht, dachte ich sogar “Halt, das geht doch alles zu schnell!”. Aber dem war nicht so. Die Familie versucht sich langsam wieder aneinander zu gewöhnen, während vor allem die Eltern Tom und Anna natürlich gerne alles darüber wissen wollen, was ihrer Tochter zugestoßen ist und sich andererseits nicht trauen, danach zu fragen, um ihre gerade gerettete Tochter nicht direkt erneut zu traumatisieren und sich vielleicht auch selbst die schlimmsten Vorstellungen zu ersparen. Da kam bei mir sehr schnell der Verdacht auf, dass an Julies Geschichte etwas nicht stimmen kann. Sie erzählt etwas von Menschenhandel und einem mexikanischen Gangsterboss mit riesigem Anwesen und die Eltern nehmen das einfach so hin, weil sie lieber nicht weiter nachfragen wollen. Was ja auch aus psychologischer Sicht erstmal durchaus verständlich ist. Als dann irgendwann auffällt, dass Julie bei Kleinigkeiten gelogen hat und ihre teuren Therapiesitzungen ausfallen lässt, kommen bei Anna erste Bedenken auf. Bald darauf kontaktiert sie ein Privatdetektiv, der damals als Julie entführt wurde noch bei der Polizei arbeitete, und macht sie auf einen anderen Vermisstenfall und eine junge Frau in einem Youtube-Video aufmerksam, die der “Julie”, die vor kurzem wieder bei Anna und Tom auftauchte, ziemlich ähnlich sieht und schon beginnt die Auflösung…aber anders als ich dachte!
An diesem Punkt dachte ich wieder einmal, dass das alles viel zu schnell geht und meine Vermutung viel zu schnell bestätigt wurde, denn das alles geschieht in den ersten hundert Seiten.
Doch dann setzten immer mehr Perspektivwechsel zwischen bisher offenbar unbekannten Charakteren ein, die sich langsam, rückwärts erzählt, immer weiter zu einer meiner Meinung nach genialen Konstriktion zusammenweben. Dieser Erzählaufbau machte das Buch für mich zu etwas wirklich Besonderem!

Julies Charakter, oder der Person von der wir erst einmal annehmen, dass es Julie ist, ist sehr tiefgründig und wird auch aus psychologischer Sicht sehr gut beleuchtet. Die anderen Charaktere, vor allem Anna und Tom blieben mir persönlich etwas zu oberflächlich und vor allem Anna war mir durchweg unsympathisch. Das ist für mich normalerweise kein Grund zur Kritik, aber hier kam diese fehlende Sympathie für mich dadurch auf, dass sie für mich so teilnahmslos und irgendwie kalt wirkte angesichts der Entführung und des Wiederauftauchens ihrer Tochter und auch gegenüber ihrer anderen Tochter. Und das war sie eigentlich nicht, wie durch ihr Trinkverhalten nach der Entführung und ihrer Reaktion bei der Rückkehr ihrer Tochter veranschaulicht werden soll. Das kam für mich aber einfach nicht so rüber. Andererseits soll sie auch eher die etwas unterkühlte Karriere-Mutter darstellen. Tom hingegen ist der liebevolle Elternteil, der immer nur nett und verständnisvoll ist und offenbar für die familiäre Atmosphäre zuständig ist. Sein Charakter wird aber tatsächlich nur angekratzt…Hinter Janes Stirn konnte man kaum blicken. Nicht einmal, ob sie sich wirklich aufrichtig freut, dass ihre Schwester wieder da ist, oder ob auch sie eventuell Zweifel an ihrer Identität hegt wird hier besonders deutlich.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig und dennoch sehr bildhaft und oft spielerisch, womit er das, worum es in dem Buch geht, an vielen Stellen gut unterstreicht: Die Identität und was sie ausmacht. Der Titel passt ebenso sehr gut zur Thematik. Mehr möchte ich dazu an dieser Stelle nicht sagen.
Der Aufbau der Erzählung ist hingegen erst einmal verwirrend und oftmals nicht ganz einfach, was den Lesefluss hin und wieder etwas beeinträchtigt. Doch gerade dadurch entwickelte sich die Spannung sehr gut. Ich wollte unbedingt wissen, was das am Ende alles zu bedeuten hat. Und ich muss sagen, dass dieser Aufbau rückblickend betrachtet perfekt gewählt ist.

Fazit

Ein Thriller, den ich stellenweise fast lieber als sehr gut konstruiertes Familiendrama bezeichnen würde. An Spannung fehlt es ihm dank zahlreicher Twists und falscher Fährten dennoch nicht. Amy Gentry baut mit rasantem Tempo eine unglaubliche Konstruktion auf, die wunderbar spannend und auch auf psychologischer Ebene interessant mit der Grundthematik der Identität spielt.

 

Der erste Eindruck:  4,5sterne
Die Story:  5Sterne
Die Charaktere: 4Sterne
Die Erzähltechnik: 5Sterne
Schreibstil: 4Sterne
Aussage:  4Sterne
Titel/Cover dieser Ausgabe: 5Sterne

Fazit:  4,5sterne4,5 Sterne!

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an das Blogger-Portal und den C.Bertelsmann Verlag!

 

 

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Rezension: “Sog” von Yrsa Sigurdardottir

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Titel: Sog (Kommissar Huldar und Psychologin Freya, Band 2)
Autorin: Yrsa Sigurdardottir
Übersetzung: Tina Flecken
Verlag: btb Verlag
erschienen am: 18. September 2017
Seiten: 448 Seiten
ISBN: 978-3442756643
Preis (gebundene Ausgabe): 20,00 €/ eBook: 15,99 €

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Inhalt

Ein kleines Mädchen wird vergewaltigt und ermordet. Zwölf Jahre später wird in Reykjavik eine Zeitkapsel geöffnet, die zehn Jahre alte Aufsätze von Schülern darüber enthält, wie sie sich ein Island der Zukunft vorstellen. Neben allerlei Ideen zu erneuerbaren Energien und fliegenden Autos findet sich aber auch ein unheimlicher Brief, der den Tod von einigen Menschen vorhersagt. Als wäre das nicht genug, sind auch noch die Initialen der Menschen, die es treffen soll, aufgelistet.
Kommissar Huldar, der nach einer misslungenen Ermittlung aus seiner Leitungsfunktion im Kommissariat degradiert wurde, wird mit der undankbaren Aufgabe betreut, etwas über diesen Aufsatz in Erfahrung zu bringen. Niemand nimmt die Sache sonderlich ernst. Alle halten es für kindliche Spinnereien. Doch dann werden abgetrennte Hände in einer Hot Tub gefunden und bald darauf ist der Besitzer eben dieser heißen Wanne tot – grausam ermordet…

Meine Meinung

Es handelt sich bei “Sog” um den zweiten Teil einer Thriller-Reihe über Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya. Ich habe Band 1 nicht gelesen. Es gibt zwar immer wieder Anspielungen auf die Geschehnisse in Band 1, zum Verständnis der Handlung in Band 2 fehlte mir aber nichts.

Ich muss sagen, dass ich anfänglich Schwierigkeiten hatte, richtig in dieses Buch hineinzufinden. Die Charaktere waren mir etwas zu platt, die Beschreibungen zu oberflächlich und die Story – wenigstens nach dem unglaublich spannenden und schaurigen Prolog – erst einmal etwas zu schleppend.
Etwa nach dem ersten Drittel wurde es dann aber richtig spannend. Wir begleiten Huldar dabei wie er langsam den Zusammenhang zwischen dem Aufsatz aus der Zeitkapsel und den aktuellen Morden herzustellen versucht und wie er dabei wieder einmal mit Freya zusammenarbeiten muss, die davon alles andere als begeistert ist, da nicht nur Huldar nach den gemeinsamen Ermittlungen im letzten Buch beruflich degradiert wurde…

Die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten, könnte dem Buch noch etwas Besonderes hinzufügen. Für ein bisschen Abwechslung zu den Grausamkeiten sorgen. Aber leider blieben die Charaktere weiterhin eher flach und etwas plakativ, sodass ihre Beziehung und ihre Handlungen für mich oft wenig nachvollziehbar waren. Huldar ist ein grummeliger frustrierter Polizist, der angeblich unglücklich in Freya verliebt ist. Wieso schläft er dann sofort mit der nächstbesten Frau, als er mal wieder einen über den Durst getrunken hat, obwohl sich die nach dem letzten Zusammtreffen ziemlich zerstörte Beziehung zu Freya gerade wieder bessert? Tja, gute Frage…Das klingt für mich ein bisschen nach zwanghaft gewolltem Drama und die Absicht, die Entwicklung der Beziehung noch etwas in die Länge zu ziehen, quasi für den nächsten Band? Freya hingegen macht die ganze Zeit nur deutlich, dass sie Huldar eigentlich gar nicht mag und nur an dem neuen Fall interessiert sei. Sie soll scheinbar die absolut unabhängige, coole Frau darstellen, die sich nur über ihre Freundinnen aufregt, die typische Dinge machen wollen, die Frauen eben so machen und dabei einfach nur unglücklich und einsam ist. Die wechselnden Erzählperspektiven vor allem zwischen Huldar und Freya haben daher meiner Meinung nach im Hinblick auf die Charakterentwicklung und die Beziehung zwischen den Charakteren nicht viel beigetragen. Dass der Erzähler hingegen auch immer wieder in die Perspektive der Opfer geschlüpft ist, trug sehr zum Spannungsaufbau bei.
Die Charaktere gehörten für mich somit wirklich nicht zu den Stärken des Buchs.
Deswegen war es gut, dass die enorme Spannung dies wieder ausgeglichen hat.

Von Kindesmissbrauch, über zerstückelte Leichen bis hin zu bestechlichen Behörden ist hier wirklich alles dabei. Und ich muss sagen, obwohl ich persönlich der Meinung bin, dass ich relativ starke Nerven im Hinblick auf Blut, Gewalt und abartige Morde habe, ging mir gerade die Sache mit dem Kindesmissbrauch etwas zu weit.

Der Schreibstil ist insgesamt flüssig und leicht zu lesen. Gemeinsam mit den img_20170928_211929_536645686446.jpgwechselnden Erzählperspektiven, trug dieser zu einem starken Spannungsaufbau bei. Dennoch muss ich sagen, dass sich mir keine richtige Island-Atmosphäre eröffnet hat. Klar, ist es düster und kalt, aber das Cover ließ da wirklich auf mehr hoffen.

Die Story ist insgesamt schlüssig, auch wenn ich einige Reaktionen der Charaktere manchmal nicht ganz nachvollziehen konnte. Durch einen Twist am Ende, mit dem ich echt nicht mehr gerechnet hätte, bin ich aber gerne bereit darüber hinwegzusehen.

Fazit

Ein unglaublich spannender und schauriger Thriller. Leider blieben die Charaktere etwas schwach, was aber durch ein rasantes Tempo und einen wirklich verschachtelten Fall ausgeglichen wird. Für Leser mit starken Nerven und Lust auf Spannung, die nicht zu viel Anspruch an die Figuren haben auf jeden Fall zu empfehlen.

 

Der erste Eindruck:  4Sterne
Die Story:  4Sterne
Die Charaktere: 3sterne
Die Erzähltechnik: 4Sterne
Schreibstil: 4Sterne
Aussage:  –
Titel/Cover dieser Ausgabe: 4,5sterne

Fazit: 3,9 Sterne!

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an das Blogger-Portal und den btb Verlag!

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“Ladies Crime Night XXL” der Crime Cologne am 29.09.2017 – Mein Eindruck

Gestern Abend öffnete die Bastei Lübbe in Köln-Mülheim ihre Pforten für die “Ladies Crime Night XXL” im Rahmen der Crime Cologne.

Die Krimi-Autorinnen Simone Buchholz, Gisa Klönne und Romy Fölck stellten ihre neusten Kriminalromane vor und unterhielten sich, moderiert von Margarete von Schwarzkopf, über das Krimi-Genre, das Schreiben und die Entwicklung ihrer Protagonisten.

Direkt zu Beginn wurde auf die Geschichte des Kriminalromans eingegangen, der seine Ursprünge ja in Großbritannien hat. Die sogenannten Mystery Novels wie Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes oder Agatha Christies Romane, waren da schon früh als – ich nenne es mal “vollwertige” Literatur – anerkannt, während Krimis in Deutschland lange nur in die “Unterhaltungs-Ecke” gedrängt wurde. Und unterhaltsam passte in Deutschland irgendwie nicht mit intellektuell zusammen. Der Krimi gehörte lange nur zur Trivial-Literatur. Bloß “unterhaltsam” zu sein, sei in Deutschland ein Urteil, das Autoren nicht gerne in Feuilletons über ihre Bücher lesen würden…

Ich fand das sehr interessant, da auch für mich Krimis immer vor allem unterhaltsam sein müssen – richtig schön spannend eben.
Aber Krimis sind heute viel mehr als das und das war das Thema, um das sich das weitere Gespräch drehte. Es ginge in heutigen Kriminalromanen nicht mehr nur um die ultimative Krimi-Frage “Who dunnit?” sondern vielmehr “What happend?” und vor allem “Why?”. Die Figuren rücken in den Vordergrund. Es sind oft gebrochene Charaktere. Dabei viel mir auf, dass ich tatsächlich mittlerweile bei Kriminalromanen immer häufiger von den tiefgründigen und authentischen Charakteren begeistert bin. Das traf auch auf den letzten Krimi, den ich gelesen habe zu: “Totenweg” von der gestern ebenfalls anwesenden Romy Fölck (zur Rezension).

Es ginge bei Krimis darum, die Charaktere stolpern zu lassen, sie Extremsituationen auszusetzen und ihre Reaktion darauf zu beleuchten. Das hob Simone Buchholz hervor und erklärte daher abschließend, dass es wichtig für einen Krimi-Charakter sei, dass er auch stolpern könne. Es muss sich also um einen Charakter handeln der Abgründe hat und dann, so empfiehlt sie, müsse man ihn noch schubsen.

Ich fand den Abend insgesamt sehr inspirierend, da ich merkte, dass ich noch nie so richtig über dieses Genre, das zweifelsohne zu meinen Lieblingsgenres gehört, nachgedacht habe. Was es bedeutet, einen Krimi zu schreiben, auf was man achten muss und was vor allem heutzutage alles dazugehört. Es ist nämlich nicht mehr einfach nur der Weg zur Antwort auf die Frage Who dunnit?
Es werden dunkle Ecken der Gesellschaft, die Abgründe der Menschen, familiäre Strukturen und vieles mehr ausgeleuchtet. Es geht um moralische Entscheidungen und Bewertungen. Ich war lange der Ansicht, ein Krimi brauche keine Aussage, da es einfach um ein Verbrechen geht, das aufgeklärt wird. Eine Geschichte mit dem Zweck der spannenden Unterhaltung.
Motive waren lange nur ein Hinweis auf den Täter, aber jetzt rücken diese Motive in den Vordergrund. Der Krimi endet nicht mit der Antwort auf die Frage Wer war’s? Die Motive spiegeln psychologische Abgründe, moralische Debatten und gesellschaftskritische Themen. Außerdem bietet ein Kriminalroman eine perfekte Grundlage um tiefgründige Charaktere zu erschaffen, da sie hier unweigerlich mit existenziellen Problemen konfrontiert werden. Themen wie Leben, Tod, Liebe, Leidenschaft, Trauer, Rache, Angst, Verzweiflung sind in fast jedem Roman dieses Genres anzutreffen. Dass man daraus durchaus tiefgründige Literatur erschaffen kann, ist eigentlich nicht verwunderlich.

Die Veranstaltung hat mir einen ganz anderen Blick auf das große Feld der Kriminalromane gegeben auf Dinge, die ich lange schon wahrgenommen, aber nie so sehr auf eine Entwicklung eines literarischen Genres bezogen habe. Es war zudem unglaublich interessant zu erfahren, wie die Autorinnen ihre Protagonistinnen gewählt haben, wie diese sich entwickelten und wie sie immer mehr mit ihnen zusammengewachsen sind.

Ich war auf jeden Fall begeistert und werde sicherlich nächstes Jahr wieder auf einige Veranstaltungen der Crime Cologne gehen.

Ich möchte euch noch kurz die neusten Bücher der gestern anwesenden Autorinnen vorstellen. “Totenweg” von Romy Fölck habe ich ja bereits gelesen und nun auch Lust auf die Reihen von Simone Buchholz und Gisa Klönne bekommen :)

“Totenweg” – Romy Fölck

Totenweg


Titel:
 Totenweg
Autorin: Romy Fölck
Verlag: Weltbild Premiere (Originalausgabe: Bastei Lübbe ab dem 23. Februar 2018 erhältlich)
erschienen am:  05.01.2017
Seiten: 382
ISBN: 978-3-95973-259-8
Preis: 10,99 €
Hier geht’s zum Buch. …und hier nochmal zu meiner Rezension!

Klappentext
In einer Herbstnacht wird der Vater der Polizistin Frida brutal niedergeschlagen und liegt im Koma. Ein Mordanschlag?  Sie kehrt in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch zurück, auf den Obsthof ihrer Eltern, mit denen sie kaum Kontakt hat. Auf dem Hof trifft sie Kriminalhauptkommissar Haverkorn wieder. Beinahe zwanzig Jahre sind seit ihrer letzten Begegnung vergangen, seit dem Mord an Fridas bester Freundin Marit, die im alten Viehstall am »Totenweg« erdrosselt wurde. Der Täter wurde nie gefunden.  Frida fällt die Rückkehr ins Dorf fällt schwer: die Herbststürme, die Abgeschiedenheit, das Landleben zwischen Deichen, Marsch und Reetdachhäusern. Ihre alte Schuld scheint sie hier zu erdrücken: dass sie Marits Mörder kennt, aber niemandem davon erzählte …

“Beton Rouge” – Simone Buchholz

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Titel: Beton Rouge
Autorin: Simone Buchholz
Verlag: Suhrkamp
erschienen am: 07.08.2017
Seiten: 227
ISBN:  978-3518467855
Preis: 14,95 € (Broschiert)

Hier geht’s zum Buch.

 

Klappentext
Ein scheinbar Irrer sperrt mitten in Hamburg Manager nackt in Käfige, und Staatsanwältin Chastity Riley, die von ihren Chefs hin und wieder von der Leine gelassen wird, muss ran. Ihre Ermittlungen führen sie in die Welt der Verlagshäuser und Kaderschmieden. Ihr Freundeskreis führt sie in den Wahnsinn, denn ausgerechnet die paar Menschen, die ihr im Leben Halt geben, erweisen sich plötzlich durch die Bank als wankelmütige Gesellen.
Ein ungewöhnlich warmer Septembermorgen auf St. Pauli. Der Regen der letzten Nacht ist noch nicht verdunstet, und vor dem Gebäude eines großen Zeitschriftenverlags steht ein Käfig, darin der Chef der Personalabteilung. Nackt, bewusstlos und offensichtlich misshandelt. Drei Tage später steht der nächste Käfig vorm Verlag, diesmal liegt der Geschäftsführer drin. Riley und ihr neuer, undurchsichtiger Kollege Stepanovic glauben zunächst an einen Racheakt der Verlagsmitarbeiter – seit Jahren werden Leute entlassen, während sich die Führungskräfte dicke Boni in die Taschen stopfen. Als dann ans Licht kommt, dass alle drei Opfer nicht nur ihr Status, sondern auch eine mehr als zweifelhafte Vergangenheit verbindet, verschwindet der Vorstandsvorsitzende …

“Die Toten, die uns suchen (Judith Krieger-Krimis, Band 6)” – Gisa Klönne

DietotenKlönne


Titel:
 Die Toten, die dich suchen (Judith Krieger-Krimis Bd. 6)
Autorin: Gisa Klönne
Verlag: Piper
erscheint am: 02.10.2017
Seiten: 432
ISBN:  978-3492312233
Preis: 10,00€ (Taschenbuch)

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Klappentext
Keine Toten mehr! Mit diesem Vorsatz kehrt Hauptkommissarin Judith Krieger nach Köln zurück. Als Chefin der Vermisstenfahndung, nicht mehr als Mordermittlerin. Doch gleich der erste Tag führt sie zum Schauplatz eines grausamen Mordes an einem seit Wochen verschwundenen Mann. Die Jagd nach dem Täter bringt Judith an die Grenzen der Legalität und auf die Spur einer zweiten Vermissten. Ist die junge Kolumbianerin Inez ein weiteres Opfer oder eine eiskalte Rächerin? Schritt für Schritt enthüllt Judith Krieger eine dramatische Geschichte von Flucht, Vertreibung, Gewalt und betrogener Sehnsucht …

 

Alle drei Autorinnen waren mir auf Anhieb sympathisch und konnten mich mit ihrer Faszination für abgründige Charaktere und für das unglaublich breite und abwechslungsreiche Krimi-Genre absolut mitreißen!

Lest ihr auch so gerne Kriminalromane wie ich? Was sind eure Lieblingskrimis?

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